Modellflug in seiner praktischen Anwendung

Eine englische Firma hatte es sich zur Aufgabe gemacht, preiswerte Luftziele zur Verfügung zu stellen.
Dazu entwickelte sie ein Delta ganz aus Gfk mit 215ccm-Boxermotor, LS 24x24, ca. 3 m lang und 2 m Spannweite, eingebautem Radarreflektor, Fallschirm zur sicheren Bergung nach Treffer oder am Ende des Einsatzes, Fernsteuerung mit Fail-safe, Servos z.B. von MPX, senderseitig erweitert um ein Zusatzgerät mit kreiselstabilisiertem Mono-Okular und eingebautem Kreuzknüppel zum Steuern in der Ferne (Quer und Höhe), was bei klarer Sicht eine sichere Steuerungsreichweite von 11 -12-km ergibt. Katapultstart von einer Rampe. Die moderneren Varianten werden inzwischen aus einem Container gesteuert und mittels Radar verfolgt und verfügen über Flugprogramme, Autopiloten und Telemetrie. Geschwindigkeit: hoch genug für die Aufgaben..., aber auch ganz langsam...






Die "Modellflieger" - rechts das Zusatzsteuergerät


Das "Gerödel" für die Senderseite


Mobiles Katapult auf einem Landungsboot aufgebaut, die Landeklappe ist gesenkt.


Vorbereitungen zum Start


"Gentleman, Start the Engine!"


Startphase...


...frei!!!


Im Vorbeiflug


Hier die Piloten - rechts mit normalem Bauch-/Handsender für den Nahbereich, links bei der kreiselstabilisierten Zielverfolgung auf größere Entfernungen - die rechte Hand führt elegant den Kreuzknüppel...


Ein Übungsflug ist beendet, Abstieg mit dem Fallschirm...


...Bergung mit dem Schlauchboot


Waffeneinsatz gegen das Ziel...





...Waffenwirkung am Ziel...


...Treffer im Fallschirm, dann funktioniert er natürlich nicht (wurde anschließend festgestellt)


Bergung der Reste


Sieht bei uns auch nicht anders aus...

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09.09.2001